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Global Calligraphy Vienna Workshop in the Academy of Fine Arts Vienna

Kalligraphie in verschiedenen Kulturkreisen

Junko Baba: Japanische Kalligraphie
Abd. A. Masoud: Arabische Kalligraphie
Eva Pöll: Lateinische Kalligraphie
Claudia Dzengel: Lateinische Kalligraphie
Mak Siu Tim: Chinesische Kalligraphie
Ali Kianmehr: Persische Kalligraphie
Petra Gartner: Lateinische Kalligraphie

JAPANISCHE K.:
Auf einen kurzen historischen Überblick über die Entwicklung der japanischen Schrift und die verschiedenen Schriftstile folgen Materialkunde (Papiere, Pinsel, Schreibflüssigkeiten), Erläuterung der Schreibhaltung und Werkzeughandhabung.
Beginnend mit den Grundelementen der Schrift werden zunächst einfache Zeichen (z.B. Zahlen), später immer komplexere, zusammengesetzte Zeichen geschrieben, beginnend auf Wasserpapier, danach mit Pinsel und Tusche.

ARABISCHE K.:
Nach einem geschichtlichen Überblick über die Entwicklung der arabischen Schrift wird mit dem selbst aus Bambus geschnittenen Schreibrohr (Al-Qalam) und Tusche das praktische Schreiben begonnen. Die Teilnehmer_innen erlernen das arabische Alphabet und haben anschließend die Möglichkeit, die Zeichen in persönliche Bildgestaltungen – ob gegenständlich oder abstrakt – zu integrieren, wie es der Referent anhand seiner eigenen künstlerischen Arbeit demonstriert.

PERSISCHE K.:
Es werden drei unterschiedliches Stile des persischen Farsi vorgestellt, zuerst von Hand geschrieben, anschließend als digitale Fonts, wobei die Unterschiede zu und Gemeinsamkeiten mit der lateinischen Schrift herausgearbeitet werden. Die künstlerische Umsetzung kann anschließend mit breiten Markern, aber auch Schablonen und Acryl- oder Ölfarben auf Papier bzw. Leinwand erfolgen.

CHINESISCHE K.:
Die Geschichte der chinesischen Kalligraphie wird anhand ausgewählter Beispiele kurz zusammengefaßt und die klassischen Materialien werden besprochen sowie demonstriert. Nach ersten Versuchen mit dem Pinsel auf kleinerem Format nach Vorlagen können einzelne Zeichen frei und gestisch auf größeren Papierbahnen geschrieben werden.

LATEINISCHE K.:
Die Urform unserer modernen Antiqua, die Karolingische Minuskel, bildet am Montag den Ausgangspunkt einer kurzen historischen Schriftbetrachtung. Sie kann mit dem Vogelkiel und verschiedenen modernen Schreibgeräten umgesetzt werden. Die Weiterentwicklung eines selbst gewählten Buchstabens und seine Umsetzung im größeren Format mit kalligraphischen Mitteln werden angeregt. Ein Besuch der Akademiebibliothek lockert den Praxisablauf ab.

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